Elektro-Dampflok E(e) 3/3 der SSB

 

Elektro-Dampflok E(e) 3/3 SSB – Dampf-Rangierlokomotive mit Dampferzeuger

 

Elektro-Dampflok E(e) 3/3 der SSB

Elektro-Dampflok E(e) 3/3 der SSB (Urheber u. Copyright Mike Gubler)

 

Wer sich mit Original-Eisenbahn und  Modellbahn beschäftigt, stößt im Hobby-Verlauf manchmal auf seltene und kuriose Modelle. So war es auch mit der Elektrischen Dampflok E(e) 3/3 der SBB, die 1942 in Form von 2 Prototypen, entwickelt aus den existierenden Rangierdampflokomotiven E 3/3 „Tigerli“ 8521 und 8522 so umgebaut wurden und zum Einsatz kamen.

 

Schweizer Elektro-Dampflok E(e) 3/3 der SSB

Märklin Unikat H0 – Schweizer Elektro-Dampflok E(e) 3/3

 

Zitat (homepage Douglas Self):

„Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) verfügten während des Zweiten Weltkriegs über ein weitgehend elektrifiziertes Streckennetz, behielten aber kleine 0-6-0-Tenderlokomotiven für Rangierarbeiten im Einsatz. Kriegsbedingt war Kohle knapp, Wasserkraft hingegen reichlich vorhanden. Daher wurden einige dieser kleinen Dampflokomotiven umgerüstet, um Dampf mittels elektrischer Heizung zu erzeugen. Der Strom wurde über einen Stromabnehmer von der Oberleitung abgenommen und über zwei Transformatoren zu den Widerstandsheizelementen im Kessel geleitet. Die Wasserzufuhr erfolgte über herkömmliche Dampfinjektoren. Diese besonderen Lokomotiven konnten weiterhin wie gewohnt mit Kohle befeuert werden.“

Auszug Wikipedia Artikel:

„Die ganze elektrische Einrichtung wog sieben Tonnen, was eine Verstärkung der Tragfedern notwendig machte. Die eigentliche Feuerung wurde nicht verändert und in der Regel wurde ein kleines Kohlefeuer erhalten, um auch fahrleitungslose Gleise länger als 20 Minuten bedienen zu können. Die Kohleersparnis lag trotzdem bei 700–1200 kg pro Tag oder rund 300 Tonnen im Jahr (300 Tonnen entspricht einem Kriegswert von ca. 36.000 Franken). Ein weiter positiver Nebeneffekt der elektrischen Dampferzeugung war, dass eine kalte Lokomotive innerhalb von einer Stunde aufgeheizt und einsatzbereit war. Die Umbaukosten betrugen pro Lokomotive ca. 100.000 Franken.

Eingesetzt wurden die Lokomotiven in Zollikofen (8521) und Brig (8522). Die elektrische Ausrüstung wurde um 1951 wieder entfernt.“

 

Nach der ausgiebigen Recherche und Sichtung der Bilder, kam mir die Idee zu einem Modell in Form eines Märklin H0 Unikats basierend auf der Märklin Lok 3029, Neuheit 1960 – Tenderlok nach Vorbild einer Industrielokomotive.

 

Vorlage

                    

Bauschritte

 

Bastelresultat

 

Schweizer Elektro-Dampflok E(e) 3/3

Märklin Unikat – Schweizer Elektro-Dampflok E(e) 3/3 – Bau-Zwischenstand

 

 


Links:

The Swiss Electric-Steam Locomotives – Douglas Self HP

Elektrische Dampflokomotive – lokifahrer.ch

Elektrische Dampflokomotiven – Wikipedia

 

 


 

 

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