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Meine Eisenbahn-Heimatstadt
Meine Eisenbahn-Kindheits-Stadt – Darmstadt –
oder auch meine Eisenbahn-Heimatstadt
Ein Streifzug in Erinnerungsbildern
Der 1910 gebaute Därmstädter Wasserturm
Da mein Großvater und Vater in Darmstadt ein Fahrradgeschäft besaßen, wurde ich schon in meiner Kindheit mit der Eisenbahn konfrontiert.
Reklame eines Fahrrad-Geschäftes der 50er/60er Jahre in Darmstadt (Grafiker und Zeichner Hartmuth Pfeil * 13. 02.1893 – †04.06.1962)
Damals war es noch üblich, die Fahrräder der Firma Miele beim Express-Stückgut am Güterbahnhof selbst abzuholen. Da durfte man dann mit auf die Laderampe und auch einmal in einen Stückgut Waggon hinein. Größere Lieferungen wurden noch mit einem Pferdefuhrwerk, bespannt mit zwei Kaltblütern, ausgeliefert. Zusätzlich rollte der Culemeyer-Straßenroller durch die Straßen, gab es mannigfaltige Anschlußgleise in den Industriegebieten z. B. zur Firma Merck, Fa. Röhm (Plexiglas), zu einer großen Saatguthandlung – Nungesser GmbH und zur Bundeswehr Starkenburg Kaserne mit dem Panzer-Ausbesserungswerk. Außerdem gab es ein Lok Bw Darmstadt Hbf und ein großes Wagen-Ausbesserungswerk der Bundesbahn.
Darmstadt – Kranichstein, mehrgleisiger Bahnübergang mit ehemaligen Rangierbereich, BR 50
In Darmstadt Kranichstein war ein Ablaufberg mit Rangierloks V60 zu bewundern. Die letzten Dampfloks (in Darmstadt die BR 23 und BR 65) waren noch im Einsatz. V200 und E41 gehörten als moderne Loks zum Alltagsbild im Darmstädter Hauptbahnhof. Geblieben ist die Erinnerung an diese Zeit und die noch vorhandenen Überreste, die ich in folgender Bildergalerie fotographisch im Jahr 2012 (28.08.2012) festgehalten habe. Auch das Eisenbahnmuseum Darmstadt Kranichstein und das „Odenwälder Lieschen“ gehören dazu. Das alte Darmstädter Stellwerk im Bereich des Hauptbahnhofes ist schon lange abgerissen und existiert nur noch als Modell der Firma Faller.
Darmstädter Hauptbahnhof – Südeingang
Bilder Galerie meiner Eisenbahnstadt Darmstadt vom 28.08.2012: