Unikate/Umbauten Lokomotiven H0 für Märklin von Hans-Gerd aus dem
Forum Alte Modellbahnen
Ich bin jetzt genau seit 31.03.2010 als Mitglied im Forum Alte Modellbahnen registriert. Ich muß sagen, ich habe nur davon profitiert! Ich habe viele interessante Menschen kennengelernt, viel Hilfe erhalten und vor allem erfahren, daß ich mit meinem Hobby gar nicht so alleine bin, wie ich immer glaubte!
Die Beiträge mit Umbauten und Unikaten haben mich in dieser Zeit am meisten fasziniert und auch inspiriert. Daraus resultieren auch zum Teil meine auf der HP vorgestellten letzten Umbauten (BR 64, BR 65, BR 66, BR 80, und T3).
Da mir diese, teilweise alten, schon historischen Umbauten und Unikate am Herzen liegen, habe ich Hans-Gerd, ebenfalls schon lange Mitglied im Forum Alte Modellbahnen, um Erlaubnis gebeten, seine Lokomotiv- und Wagen-Unikate auf meiner HP in Wort und Bild vorstellen zu dürfen. Solche Stücke sind es Wert einem breiteren Publikum zugänglich gemacht zu werden!
An dieser Stelle nochmals Vielen Dank an Hans-Gerd für seine Erlaubnis!
Hier noch einmal vorangestellt, eine Liste der anschließend mit reichlich Bildern beschriebenen Modelle:
39. BR 62 – TK 800 – HR 800 Umbau Märklin H0
38. BR 05 – SLH 800 Umbau H0 Märklin
37. BR 62 Märklin mit Liliput Gehäuse und geändertem Märklin Fahrwerk BR 01 – 3048
36. BR 65 Fleischmann 1324 Umbau Märklin
35. BR 96 Schnabel Umbau Märklin
34. RSM 800 Märklin Unikat 1C1
33. 1D1 BR ? Lima-Märklin Umbau Unikat
32. BR 19 1001 Umbau Unikat Märklin
31. BR 65 Fa. Dörfler Umbau Märklin
30. Hamo V 80 für Märklin Wechselstrom
29. BR 82 Unikate Vergleich als Ergänzung zu Beitrag No. 24 und No.28
28. BR 82 Unikat N0. 2 aus Fleischmann BR 65/Märklin Fahrwerk 3084
27. TTR (Trix-Twin-Railways) Meteor Triebzug Umbau Märklin Wechselstrom
26. Freelance Umbauten Trix Express/Märklin
25. BR 06 Umbau – Unikat aus Märklin SK 800 für Märklin
24. BR 82 Umbau – Unikat Fleischmann/Märklin Märklin Fahrwerk 3047
23. BR 45 Umbau/Unikat Fleischmann
22. Märklin SEH 800 Umbau – Unikat
21. Trix S 3/6 – DRG Baurehe 18.4, Umbau für Märklin
20. E 95 Eigenbau H0
19. Schnabel/Trix BR 42
18. E`Lok Unikat 0050/RS 700 Märklin
17. Märklin Blech Dampflok Unikat – 0050/R 700
16. Fleischmann Burlington F7 für Märklin
15. Fleischmann 1340 (R) Road Switcher für Märklin
14. Fleischmann 1360 (G) Ee 3/3 für Märklin
13. Fleischmann 1332 E 132 für Märklin
12. Fleischmann 1364 (S) BR 41 für Märklin
11. Fleischmann 1360 BR 01 für Märklin
10. Fleischmann 1315 T3 mit Märklin CM 800
09. Fleischmann 1315 Preußische T3 für Märklin FRU 55 500
08. Fleischmann 1320 BR 80 für Märklin
07. BR 56 Walker & Holtzapffel, London
06. BR 74 Walker & Holtzapffel, London
05. Weitere Unikate E`Loks Blech Märklin H0 – 0050/RSM 800, 0050
04. Doppel E`Lok Blech Märklin H0
03. BR 64 Märklin/Pico Express
02. BR 66 Märklin/Piko
01. BR 64 Märklin/Trix Express
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In Zukunft möchte ich den neusten Beitrag immer voranstellen, um das lästige Runterscrollen zu vermeiden! Also ab Beitrag Nr. 31 – 11.12.2011 – geht es dann hier los!
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All diese Modelle sind wirklich sehenswert und für viele, auch nicht so begabte, Umbauer Anreiz und Vorbild zugleich!
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39. BR 62 – TK 800/HR 800 Umbau Märklin H0
Bildergalerie mit Textauszügen von Hans-Gerd:
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38. BR 05 – SLH 800 Umbau H0 Märklin
Bildergalerie:
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37. BR 62 mit Liliput Gehäuse und Märklin Fahrwerk BR 01 – 3048
Bildergalerie:
Textzusammenfassung Hans-Gerd:
Der vordere Teil wurde vom Vorbesitzer mit Messingblech und einer daraus geformten Pufferbohle verlängert und Federpuffer eingesetzt. Das gelötete Messingblech ist in einem dafür herausgearbeiteten Schlitz im Fahrgestell unter den Lampensockel eingeschoben und festgeklebt.
Der Vorläufer entspricht dem serienmäßigen Vorläufer der frühen BR 01 (3048) Anfang der 1960iger Jahre.
Der rückwärtige Anbau an das Fahrgestell besteht genau wie vorne aus gelötetem Messingblech. Die bearbeitete Deichsel des Nachlaufdrehgestells wurde leicht gerundet dem darüber liegenden Fahrgestellteil angepasst und mit einem beweglich angeschraubten Kupplungshaken ergänzt. Zwischen Kupplungsdeichsel und Fahrgestell ist eine kleine Feder mit der Befestigungsschraube zur Sicherheit gegen Entgleisungen eingefügt.
Von unten erkennt man die beiden Befestigungsschrauben der Fahrwerkverlängerung und die Schraube der hinteren Lampenfassung. Eine Pufferbohle aus Messing und Federpuffer sind auch hier vorhanden. Am Nachlaufgestell ist die Befestigungsschraube der Kupplung zu erkennen.
Das montierte Nachlaufdrehgestell ist mit der gleichen serienmäßige Schraube befestigt wie das Vorlaufdrehgestell der BR 01 (3048)
Das Gehäuse hat eingesetzte Lichtleitkörper. Diese Maschine scheint aus einem privaten Umbau aus den 1960/70 er Jahren zu stammen, fährt sehr gut und ist wie die Märklin BR 01(3048) sehr zugkräftig.
Mit Wagner Windleitblechen wäre es ein Märklin TK 70/12920 in Spur 00/H0
Link zum Thema:
Märklin – Nr.: TK 70/12920 – HP Alte Spur 0 – Historische Märklin Spur 0 Eisenbahn
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36. BR 65 Fleischmann 1324, Umbau Märklin

Die alte Fleischmann BR 65 im etwas größeren Maßstab harmoniert ganz gut mit den alten Märklin Loks, wie hier mit der HR 800
Bilder Galerie:
Zusammenfassung Umbauanleitung Hans-Gerd:
Vor ca. 2 Jahren habe ich im Fleischmann-Forum – Forum Alte Modellbahnen – einige Umbautipps für die “Märklinisierung” der alten Fleischmann BR 65 geschrieben. Ich habe diesen Beitrag wieder hervorgeholt und mit einem anderen Beitrag, den ich auch über die BR 65 geschrieben hatte und weiteren Bildern zusammengefaßt, damit diese Beiträge nicht verloren gehen.
An der oberen Seite des Nachlaufdrehgestells sieht man die Bohrung für den Schleiferdraht. Bei den späteren BR 65, die ich umgebaut habe, wurde nicht mehr gebohrt, sondern der Schleiferdraht einfach an die seitliche Rundung des Schleifers angelötet.
Für die Schleiferbefestigung habe ich den Nachläufer mit der Feile soweit ausgehöhlt, bis die Pertinaxplatte des Schleifers bündig versank und dann mit Sekundenkleber-Gel geklebt. Die Schraube im Loch des Schleifers ist die Fleischmann-Schraube für die Befestigung der Drehgestelldeichsel, sie hat aber mit der Schleiferbefestigung nichts zu tun.
Ich habe hier und am Nachlaufdrehgestell Märklin-Radsätze genommen (3047/48), sie sind aufgrund ihrer höheren Spurkränze entgleisungssicherer auf Märklin Schienen als die serienmäßigen Fleischmann-Radsätze. Sollten die Märklin-Achsen etwas zu dick sein, die Bohrung an den Laufgestellen etwas aufbohren.
Der neu eingebaute masselose Motordeckel (Fleischmann-Ersatzteil-Nr.504750). Die beiden schwarzen Kabel des Uhlenbrock FRU 55 500 werden an Masse und Schleifer gelötet. Jeweils ein rotes Kabel des FRU und das dazugehörende Beleuchtungskabel wird an eine Diode 1N4148 gelötet. Diese Diode ist gemäß der Beschreibung des FRU eingelötet und die Lok hat einen einwandfreien Lichtwechsel.
Noch etwas zu den Hauptachsen. Die BR 65 hat in Fahrrichtung rechts isolierte Achsen mit einer Achsisolierung aus braunem Bakelit und die stehen auf der Rückseite ziemlich über. Ich habe die überstehende Achsisolierung auf der der ersten und letzten Radrückseite mit der Feile weggeschliffen. Das hat folgenden Vorteil, die Achsverschiebung in den Radien, DKW´s und Weichen von Märklin funktioniert besser, Fleischmann hat einen etwas größeren Kurvenradius. Sollte es in den Radien doch noch Probleme geben (langsamere Kurvenfahrt), dann auch noch die mittleren Radisolierungen hinten ggf. glattfeilen. Auf die hintere Achse kommt das Zahnrad des Motors, hier sollte man nicht zu viel von der Isolierung wegfeilen, da sonst das Zahnrad nicht mehr greift. Ich hatte es weggefeilt und dafür
Unterlagscheiben eingesetzt. Bügelkupplungen von Fleischmann gibt es bei ebay. Wenn man innen die zwei Schrauben der Beschwerung abschraubt, sieht man darunter eine braune Papierisolierung. Wenn diese Isolierung heraus genommen wird, sind beide Radseiten miteinander verbunden und es gibt keine Masseprobleme. Auf der rechten Seite erkennt man einen roten Draht, der die beiden Radschleifer verbindet, diesen Draht sollte man nicht entfernen, da am hinteren Radschleifer ganz bequem die Massezuführung zum FRU angelötet werden kann.
Bei der BR 65 von Fleischmann bitte beachten: Es gibt nur einen guten Platz für den FRU, auf der Motorrückseite wo der Lichtwechselbaustein sitzt. Ich habe keinen Lichtwechsel eingebaut. Räder auf 13,8 mm Innenmaß (Schieblehre) zusammendrücken, sonst hat man bei jeder Kurve, Weiche oder DKW Schwierigkeiten. Die Lok wird dann in der Kurve sehr langsam oder springt raus. Fleischmann-Loks haben ein Radinnenmaß von 14,3 – 14,5 mm und das ist für die alten Märklin-Schienen zu groß.
Link zum Thema:
Mein BR 65 Umbau Märklin Fleischmann 1324
Fleischmann BR 65 Umbau Eisenbahn – Homepage von Hans-Peter Pfeiffer
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35. BR 96 Schnabel, Umbau Märklin
Aus einer Zeit, wo es noch keine BR 96 von der Firma Märklin gegeben hat.
Bilder-Galerie:
Textauszug Hans-Gerd:
Diese Malletlokomotive wurde Ende der 1960iger Jahre von Schnabel für den Gleichstrombetrieb gebaut.
Die beiden Fahrwerkgruppen stammen von der Märklin 3032 (BR 81). Ein Fahrwerk hat Gleichstromantrieb, der von mir beibehalten und mit Uhlenbrock FRU 55 500 “märklinisiert” wurde, denn die Befestigung für das Relais wurde wegen des großen Aufbaus entfernt.
Das vordere Fahrgestell besteht auch zum Teil aus Messing. Der Aufbau besteht komplett aus dickem Messing. Ein Blick unter den Aufbau läßt das Gewicht der gesamten Lok von 900 g erahnen, denn im hohlen Messingkessel befindet sich auch noch ein Beschwerungsteil.
Hier hat Schnabel wieder ein Meisterstück gebaut, mit sehr guten und leicht laufenden Fahreigenschaften. Ich habe die Radsätze auf 13,8 mm Innenmaß für Märklingleise mit der Radpresse geändert und das Antriebsfahrwerk um zwei Räder mit Haftreifen ergänzt. Durch den vorherigen Gleichstrombetrieb waren nur auf einer Antriebsradseite 2 Haftreifen platziert.
Eine Beleuchtung ist hier aufgrund der Detaillierung des vorderen Teils nicht realisiert worden, aber die Lampenattrappen der BR 96 sind die gleichen, die Dörfler/Nürnberg in der gleichen Zeit an seiner BR 65, die weiter oben in einem anderen Beitrag beschrieben wurde, verbaut hat.
Eine sehr gute Maschine für eine Zeit als es noch keine Malletloks im Modellbahnangebot gab. Sie besticht durch Ihre einfache aber sehr funktionelle Bauweise aus Messing.
Mir gefällt diese Malletlokomotive außergewöhnlich gut, ich hoffe euch auch.
Gruß
Hans-Gerd
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34. RSM 800 Märklin Unikat 1C1
Bilder-Galerie:
Textauszug:
Durch die zusätzlichen Vorläufer entsteht bei der RSM 800 ein ganz anderes Aussehen.
Ich finde, sie sieht kompakter aus und es trägt auch zu einer besseren Optik bei.
Ich hoffe sie gefällt euch.
Gruß
Hans-Gerd
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33. Lima-Märklin Umbau Unikat 1D1
Textauszug Hans-Gerd:
Und nun die dritte Maschine, die ja an sich ein Kuriosum darstellt.
Sie hat den Wannentender der Märklin 3098 (BR 38) und ein Gehäuse einer Lima Dampflok, auf der Rauchkammer kann man ganz schwach die Bezeichnung 49064 erkennen. Die Proportionen vorne und hinten stimmen, als Spiellok für die Anlage ist sie bestens geeignet.
Gruß
Hans-Gerd
Link:
Die große Lima Dampflok E 680 – Forum Alte Modellbahnen
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32. BR 19 1001 Umbau Unikat Märklin
Textauszug Hans-Gerd:
Es gab 1974 im Märklin-Magazin eine Umbauanleitung für dieses Modell. Basis hierfür waren die Aufbauten der Märklin 3094 (BR 03.10). Das Innenleben der 3094 wurde oben etwas verkürzt, damit der Aufbau etwas tiefer sitzt. Der Fahrwerkbereich des Märklin 3094 Fahrwerks wurde fachgerecht geändert. Oberhalb der Achsbohrungen wurde wurden der untere dreiachsige Fahrwerkteil der 3094 entfernt und der entsprechende Teil des vierachsigen Fahrwerks der Märklin 3096 (BR 86) eingesetzt. Dann wurden gegengewichtslose Räder eingesetzt.
Auch ein sehr gut gemachter Umbau, aber durch den Märklin-typischen Antrieb des Fahrgestells nur auf der hinteren Haftreifenachse ist die Zugkraft nicht so toll. Hier bleibt noch etwas an Überlegung zwecks Steigerung der Zugkraft und der Fahrkultur. Optisch ist sie aber ein Blickfang und als Modell eines Meilensteins der Dampflokomotivgeschichte für mich nicht verzichtbar.
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31. BR 65 Fa. Dörfler Umbau Märklin
Auszug des Orginal-Textes Hans-Gerd:
Diese Maschine bekam ich in 2L= Ausführung und habe sie dann nach der bewährten Art mit Uhlenbrock FRU 55 500 “märklinisert”.
Ein sehr professionell gemachter Umbau der Firma Dörfler aus Nürnberg. Fahr- und Zugeigenschaften dieser Maschine sind sehr gut. Eine tolle Bereicherung für die Märklin Anlage.
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Die älteren Beiträge Nr. 01. bis 30. – Zeitraum 11.04.2011 bis 10.12.2011:
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01. BR 64 Märklin/Trix Express
Bilder Galerie Umbau:
Link zum Thema:
Umbau Trix Express BR 64 / Märklin – Bubikopf
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02. BR 66 Märklin/Piko
Bilder Show Umbau:
Link zum Thema:
Mein BR 66 – Umbau Märklin BR 23/Piko-Gehäuse
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03. BR 64 Märklin/Pico Express
Bilder Show:
Hier der Orginaltext:
“Und hier die Details:
Auf den Bildern kannst Du vorne links das abgeschnittene vordere Gehäuseteil der FM 800 sehen, es wird einfach auf die beiden Lampen aufgesetzt. Daneben die lange Gehäusebefestigungsschraube, sie wird von oben durch den Kamin in einen Winkel eingeschraubt.Mit einer Schraube als Ersatz für die vorhandene Öse als Befestigung für die Glühbirnenplatine wurde dieser Winkel befestigt. Rechts daneben das modifizierte Schaltrelais 21175 mit dem damals neu eingeführten Unterbrecherkontakt . Rechts die beiden verschienen Schaltwalzen. Die linke Schaltwalze habe ich aus dem Relais 21175 herausgenommen und die rechte dafür eingefügt. Sie stammt vom Relais 800 – 6 Gp, das z.B. in den Loks CM, CE, FM, DA, RET, SET… von 1953 – 1956 als letzte Bocksprungvariante” eingebaut war. Man sieht deutlich links auf den oberen Kontaktscheiben der Schaltwalzen links vier und rechts zwei Kontaktstellen. Durch die beiden fehlenden Kontaktstellen bei der rechten Schaltwalze entsteht zweimal die Schaltstellung “Halt mit Licht”. Die Stromzuführung vom Schleifer wurde oben rechts zusammen mit dem dünnen Draht aus der Relaiswicklung angelötet. Oben links ist die Stromzuführung zum Motor festgelötet. Durch die Unterbrechung bei angezogenem Schaltarm unterbleibt der “Bocksprung. Die fahrtrichtungsabhängige Beleuchtung ist jeweils wie bei einer TT 800 an den jeweiligen Relaisfedern angelötet. Oben im alten Gehäusebefestigungsteil der FM 800 habe ich eine Schraube mit einem etwas größeren Kopf eingedreht. Durch das Drehen dieser Schraube kann man das Gehäuse in die Waagerechte justieren, ohne im darüberliegenden Dom ein häßliches Loch zu bohren, was bei vielen Loks als Öffnung für die Gehäusebefestingsschraube dient. Den Dom habe ich innen blank geschliefen, er dient als zusätzlicher Massekontakt zwischen Gehäuse und Fahrgestellschraube. Rechts sieht man die rückwärtige Beleuchtung. Sie ist aus einem Lampenhalter TT 800 hinten oder RSM 800 vorne und einer Lampenplatine der 3023, 3024 entstanden. Beim Lampenhalter wurden die Birnen von der entgegengesetzten Seite eingeschoben. Die Lampenplatine wurde oben im Bogen flachgedrückt um die Federspannung zu erhöhen. Eine Befestigungsschrauben wurde nicht benötigt, da die Bohrungen im Gehäuse etwas breiter sind und die Lampenhalter durch die dadurch enstehende Spannung sehr gut halten. Als Nachläufer habe ich das vordere Laufgestell 20352 der BR 44 (3047) genommen und die Achse in die hintere Führung eingesetzt. Die Kupplung wurde aus einer bereits vorher irgendwann bearbeiteten gefertigt. Ich habe die vordere Achse mit der Radpresse durch eine mit Haftreifen ersetzt, was der Zugkraft, besonders im Bergaufteil meiner Anlage zugute kommt.
Gruß
Hans-Gerd“
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04. Doppel E`Lok Blech Märklin H0
Bilder Show:
Hier der Orginaltext:
“Ich habe mir aus einigen unvollständigen Modellen mit einfachsten Mitteln eine Maschine für einen Blechgüterwagenzug gebaut. Die Maschine besteht aus zwei Hälften, die fest miteinander verbunden sind. Diese doppelte Einheit hat zwei Motore, Beleuchtung auf jeder Seite und an jeder Frontseite eine Vorlaufachse. Die Zugkraft aufgrund der beiden Motore und der Haftreifen ist beachtlich, ganz fertig ist sie noch nicht. Die einzelnen Teile wurden im Fahrwerk gekürzt und zwar genau da, wo der hintere Vorbau anfängt. Beide Endteile haben hinten eine hochliegende Fahrwerksbefestigung. Durch Abbau des hinteren Vorbaus entstand eine Öffnung. Hier wurde mit einer langen Schraube auf jeder Seite die Befestigungsstange aus den neueren F7 Fahrzeugen von Märklin angebracht. Dach und Mittelgehäuse blieben unverändert, nur die hinteren Pantographen mußten weichen, da sie sich berührten. Beide Relais waren defekt, sodaß hier ein Uhlenbrockrelais 55 500 eingebaut wurde. Die Kabelverbindung zwischen den beiden Lokteilen führt auch durch die beiden Öffnungen. Der Einbau der Vorläufer habe ich in vorherigen Publikationen schon gezeigt. Die Beleuchtungseinsätze aus Kunststoff habe ich ausgebaut und gegen Birnchen mit großem Kopf getauscht. Die Birnchen habe ich von vorne in die Öffnung des Vorbaus gegen Masse isoliert eingebaut, um sie in den Stromkreis des vorhandenen Gleichstrommotors zu integrieren, der Lichtblitz entfällt dadurch beim Fahrtrichtungswechsel.“
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05. Weitere Unikate E`Loks Blech Märklin H0 – 0050/RSM 800, 0050
Bilder Galerie:
Zusammenfassung Orginaltext:
“Ich habe mittlerweile das Fahrgestell von einer TM 800 an den Fahrwerkrahmen der RS700/0050 angepasst, beide Teile sind noch nicht verbunden. Die Blindwellen habe ich draufgeschraubt, das Ganze vorne und hinten mit Metallklötzchen abgestützt und das Gehäuse probeweise aufgesetzt um mal zu sehen wie die Lok überhaupt aussieht. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich die Fahrwerkstreben zwischen den Treppen an der Seite dranlassen soll oder ob ich sie wegnehme um eine bessere Sicht auf das Blindwellenfahrwerk zu haben.
Die kleine Lok nach “Schweizer Vorbild” ist fertig und läuft gut mit dem schönen Sound einer alten Märklin Lokomotive. Die Fahrwerkstreben habe ich entfernen müssen, da die langen Gestängeschrauben damit kollidierten. Die Kreuzschrauben an den Vorbauten habe ich entfernt und durch silberne Schlitzschrauben ersetzt. Einen Vorkriegspantograph mit dickem, kurzen Schleifstück muss ich mir noch zulegen um ihn gegen den Nachkriegspanto auszutauschen oder umgekehrt. Den runden Lichtleitkörper vorne habe ich entfernt und durch eine dicke Schraubbirne ersetzt. Als nächstes bekommt die Lok noch ein altes Schaltrelais mit der guten, alten Bocksprungtechnik und ein paar Löffelschleifer und alte, breite Bügelkupplungen werde ich ihr noch einbauen. Ob ich ihr aber noch Fensterscheiben einbaue weiß ich noch nicht.
Das alte Schaltrelais mit der Papierisolierung hat seinen Platz gefunden, die Löffelschleifer sind montiert und die silberne Bügelkupplung ist auch angebracht. Die Schraubgewinde für das Licht ist auf beiden Seiten innen montiert, das einzige was jetzt noch fehlt ist ein zweiter Vorbau mit der Birnchenöffnung.
Als nächstes versuche ich die Lok oberleitungstauglich zu machen. Die Oberleitungsplatine von der RSM 800 passt jetzt nicht mehr hinein. Ich habe schon Maß genommen und habe die kleinere Platine der 3001/E63 als passendes Teil gefunden, natürlich mit dem alten Stellhebel der RSM. Oben im Dach werde ich die beiden Pantographenbohrungen etwas vergrößern um eine entsprechende Beilagscheibe einfügen zu können. Die passende Isolierungen und den Verbindungsstreifen für die Pantographen habe ich auch schon gefunden. Der Oberleitungsumschalter von der 3001/CE 800 mit dem Umschalthebel der RSM 800 passt Die Oberleitungsverbindungsstreifen und die Isolierung darunter ist eine verkürzte Ausführung der Kombination für die 3323. Durch die Lasche des Umschalters werden die federnden Verbindungslaschen nach oben gegen die Isolierung gedrückt und brauchen daher nicht zusammengelötet werden. Die kleine Lok “nach Schweizer Vorbild” hat das Endstadium ihrer Fertigung erreicht. Damit die Pantographen auch Strom von oben bekommen können, mußten die Zusatzbügel 800 ZB aufgeschraubt werden, die ja extra von Märklin für diese Fälle damals 1947/48 hergestellt wurden.”
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06. BR 74 Walker & Holtzapffel, London
Bilder Galerie:
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07. BR 56 Walker & Holtzapffel, London
Bilder Show:
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08. Fleischmann 1320 BR 80 für Märklin
Bilder Show:
Link zum Thema:
BR 80 Umbau für Märklin/Fleischmann Guß-Gehäuse 3020
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09. Fleischmann 1315 Preußische T3 für Märklin FRU 55 500
Bilder Galerie:
Link zum Thema:
Fleischmann 1315 Preußische T3 – Umbau für Märklin
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10. Fleischmann 1315 T3 mit Märklin CM 800

- Lokparade-links eine BR 80 auf dem Fahrwerk einer alten CM 800/3000 und einem uralten Piko Gehäuse, in der Mitte die BR 89 (preuß.T3) ebenfalls auf einem alten 3000er Märklin Fahrwerk und mit einem Fleischmann T3 Gehäuse von 1957, vorne eine BR 64 mit einem Fahrwerk und Gehäuseteilen einer alten Märklin FM 800 von 1956 später 3003
Bilder Galerie:
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11. Fleischmann 1360 BR 01 für Märklin
Galerie:
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12. Fleischmann 1364 (S) BR 41 für Märklin
Bilder:
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13. Fleischmann 1332 E 132 für Märklin
Galerie Umbau:
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14. Fleischmann 1360 (G) Ee 3/3 für Märklin
Bilder Show:
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15. Fleischmann 1340 (R) Road Switcher für Märklin
Bilder Galerie:
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16. Fleischmann Burlington F7 für Märklin
Bilder Galerie:
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17. Märklin Blech Dampflok Unikat – 0050/R 700
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18. E`Lok Unikat 0050/RS 700 Märklin
Das Resultat:
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19. Schnabel/Trix BR 42
Bilder Galerie:
Orginal Text:
“Sie sieht auf den ersten Blick etwas unscheinbar aus, aber bei näherem Hinsehen stellte man fest, dass es eine Schnabel Maschine auf Basis der Trix BR 42 war.
Diese Maschine habe ich als 3L= Maschine mit Märklin Schleifer bekommen, angetrieben durch den alten Permanentmagnet Motor von Trix aus den 1960iger Jahren, der eine etwas ruppige Fahreigenschaft gegenüber den heutigen Motoren hat. Der Maschine habe ich, um die Fahreigenschaft wesentlich zu verbessern, einen Mabuchi-Motor mit Schwungmasse eingebaut. Dieser Motor bringt dieser Maschine, auch bedingt durch die Fahrwerks- und Getriebeänderungen der Firma Schnabel, eine seidenweiche Fahrweise und einen Auslauf von fast 1-2 Loklängen, je nach Geschwindigkeit.
Ich bin sehr beeindruckt von der Fahrweise dieser Lokomotive, der vorbildlichen Geschwindigkeit, der Langsamfahr-Qualität im Schritttempo und der Zugkraft. Um dieser Maschine den Märklin Fahrbetrieb zu ermöglichen, wurde ein Uhlenbrockrelais 55 500 unter den Kohleteil des Tenders eingebaut.
Diese Maschine bringt stolze 900 g auf die Waage.
Eine meisterliche Überarbeitung dieses schwierigen Lokomotivmodells von Trix durch die Firma Schnabel.
Es liegt ein Prospekt im Originalkarton der Firma Schnabel, in dem diese Lok aufbewahrt wurde, aus dem hervorgeht, dass diese Maschine in den 1970iger Jahre 680 DM kostete.”
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20. E 95 Eigenbau
Bilder Show:
Orginal Text von Hans-Gerd:
“Es handelt sich hier um einen Eigenbau aus Messingblech auf zwei Fahrwerken einer alten E 32 von Fleischmann. Dieser Eigenbau wurde Anfang der 1960iger Jahre vom Vorbesitzer ausgeführt. Jeder Teil der Lok hat einen separaten alten Fleischmann-Motor, das Fahrzeug wurde damals als 3L= Modell mit Märklin Schleifer gebaut. Aufgrund der wohl nicht vorhandenen Spritzlackiermöglichkeit beim Bau dieser Maschine wurde hier von Hand lackiert. Sie besitzt Federpuffer und wurde wegen des Fleischmann-E 32-Fahrwerkes in leicht verkürzter Form gegenüber dem Vorbild wiedergegeben.
Das Gewicht dieses Modells ist enorm. Sie wiegt 1000 g und kann aufgrund dieses Volumens, der LüP von 26,5 cm und ihrer enormen Zugkraft durch 2 Motore und Haftreifen auf den 4 angetriebenen Achsen von der Leistung her auf eine Stufe mit dem alten Märklin Krokodil 3015 gestellt werden.
Ich habe die Maschine für die Märklinanlage fit gemacht, indem ich, wie in anderen Beiträge weiter oben schon gezeigt, die beiden Motorschilder masselos gemacht und das bewährte Uhlenbrock FRU 55 500 eingebaut habe.
Sie zieht mühelos 20 oder mehr Güterwagen und stellt für die Märklin Anlage eine sehr kräftige und tolle Bereicherung dar.”
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21. Trix S 3/6 – DRG Baureihe 18.4, Umbauten für Märklin
Orginal Text von Hans-Gerd:
“Die beiden Maschinen sind komplett aus Metall bis auf den Kohleeinsatz des Tenders und jede bringt 850g in die Waagschale.
Die wuchtige Erscheinung dieser Maschinen hat mich immer sehr beeindruckt. Vorlaufdrehgestell, Nachlaufachse und die Tenderräder stammen von der Märklin 3048. Der Schleifer ist unter der Lok angebracht. Die internationale Kupplung ist von Trix, die Tenderbeleuchtung ist serienmäßig, die grüne Maschine habe ich ursprünglich in Trix-International Ausführung erworben.
Beim Innenleben gibt es einige Umbauunterschiede:
Die vordere grüne Maschine habe ich mit Uhlenbrock Relais 55 500 und Mabuchi Motor mit Schwungmasse und integriertem Zahnrad märklinisiert. Die hintere schwarze S 3/6 war bereits mit Märklinrelais und Gleichrichter nach der alten, komplexen Methode auf Wechselstrom umgebaut, hatte aber noch den alten Trix Perma-Motor. Um die Fahrkultur der Maschine und den Auslauf erheblich zu verbessern, habe ich hier auch auf den gleichen Mabuchi-Motor zurückgegriffen. Das Fahrwerk der Lok wurde analog der anderen Maschine verändert. Die Tenderbeleuchtung war vom Erbauer der Lok nicht vorgesehen, er hatte für den Gleichrichtereinbau die Beleuchtungbesfestigung entfernt. Man kann davon ausgehen, das die schwarze S 3/6 vor Erscheinen des Uhlenbrockrelais 55 500 1988 umgebaut wurde.
Durch die sehr guten Laufeigenschaft der beiden Motore, Kardanantrieb und Haftreifen auf der ersten und letzten der drei Antriebsachsen, ergibt sich hier eine fantastische und kraftvolle Zugeigenschaft und das macht viel Spaß auf der Anlage!”
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22. Märklin SEH 800 Umbau – Unikat:
Orginal Text von Hans-Gerd:
“Was mir zuerst auffiel war das gute Gehäuse dieser SEH 800 mit dem grauen Dachrand aus der ersten Herstellungszeit der Jahre 1955 bis 1958.
Bei näherem Hinschauen fallen dann die hellgrauen Seitenwangen der Drehgestelle auf, sie erinnern an die RE 800!
Beim Herumdrehen der Lok sieht man dann ein komplettes Fahrgestell der RE 800, nur die Gehäusebefestigung war mir nicht ganz klar. Die RE 800 hat Schraublöcher diagonal beiderseits des Motors mit Befestigungen darunter im Dach, die SEH 800 hat ein komplett anderes Fahrgestell mit Schraublöchern an den Fahrgestellen den mit Schraubbefestigungen unter den Frontfenstern. Man erkennt auch diese Befestigung. Wie wurde das gemacht?
Der Vorbesitzer hat sich eine gelungene Befestigung ausgedacht. Er nahm eine entsprechend lange Schraube, setzte dann in der Reihenfolge – Kupplung – Unterlegscheibe – Feder – Schraube – Blechstreifen mit Loch – darauf und setzte die Teile in das Schraubloch der Gehäusefestigung ein. Dadurch bekommt die Kupplung eine gewisse Federwirkung und der Blechstreifen wird vor dem Festdrehen mit dem Schraubenzieher durch das Loch um 45 Grad nach innen gedreht, wie abgebildet und sitzt nach dem Befestigen fest und hält auf jeder Seite das Gehäuse! Beim Herausnehmen des Fahrgestells wird die Schraube mit einer Umdrehung gelockert und der Blechstreifen einfach um 45 Grad zur Seite gedreht und das Fahrgestell kann herausgenommen werden.
Hier ein Blick auf das Drehgestell. Die E-lok wurde ursprünglich für das 3L= System umgebaut. Es wurden andere buchsenisolierte Metallräder eingebaut. Ein Masseschleifer von Trix-Express wurde untergeschraubt und der Schleifer im Schleifstück etwas gekürzt um das Zusammentreffen mit dem Trix-Masseschleifer zu verhindern.
Um das Ganze für das Märklin-System fahrbar zu machen habe ich auf den bewährten Uhlenbrock FRU 55 500 zurückgegriffen. Die Lok hat anstatt der Feldwicklung einen großen Bühler-Magneten aus den 50/60iger Jahren. Durch den Platzmangel im Gehäuse, der durch das einseitig angegossene Beschwehrungsgewicht innen am Gehäuse der SEH 800 entsteht, kann auch kein Märklin Walzenrelais am üblichen Platz, bei einem evtl. Rückbau des Fahrgestells, auf dem Drehgestell befestigt werden.
Die andere Fahrgestellseite, hier wurde damals der Schleppschalter ausgebaut. An dieser Stelle habe ich den Massekontakt des Uhlenbrockrelais befestigt.
Fazit: ein sehr ungewöhnlicher Umbau, der meiner Meinung nach zwischen 1955 und 1967 (Erscheinen der HAMO-Magneten) erfolgt sein kann.
Die Fahreigenschaften dieser Maschine sind hervorragend. Ein kopflastiges Schlingern, daß man schon mal bei einer SEH 800 mit serienmäßigem Fahrwerk beobachten kann, gibt es hier nicht, sie fährt sehr ruhig.
Die Maschine wird vorerst nicht “zurückgebaut”, denn die Ideen, die hier umgesetzt wurden, sollen erhalten bleiben.
Ich hoffe, diese ungewöhnliche Maschine hat trotzdem gefallen.”
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23. BR 45 Umbau/Unikat Fleischmann
basierend auf einer Fleischmann BR 41 1364S
Orginal Text von Hans-Gerd:
Hallo zusammen,
Vor einigen Monaten hatte ich das Glück einen Umbau zu einer BR 45 in der Bucht zu ersteigern.
Die Basis zu dieser recht großen Maschine ist die alte Br 41 von Fleischmann. Da diese Fleischmann Lok noch im alten großen Maßstab 1:82 gebaut wurde, ergab sich hier eine LüP von genau 31 cm! Diese wuchtige Maschine bringt 850 g auf die Schiene.
Das Fahrgestell der Br 41 wurde vom Vorbesitzer um eine Achse verlängert, genauso wurde auch der Aufbau um die gleiche Länge vergrößert.
Der Tender dieser Maschine besitzt ein vorderes 2A-Drehgestell und dahinter 3 starre Achsen, er besteht aus einem Weißmetall-Bausatz.
Die Maschine habe ich als 3L= Fahrzeug erworden, es fuhr aufgrund des starren Fahrgestellrahmens nur auf großem Radius. Da diese Maschine als E-Kuppler keinen Knickrahmen hat, wie ihn die Märklin Br 44 besitzt, mußte hier einiges geändert werden, damit sie durch normale Gleisradien fährt.
Zuerst wurden alle Räder ohne Zahnrad und Achse demontiert. An diesen Rädern wurden die nach innen überstehenden Achsisolierungen entfernt. Der Fahrwerkrahmen wurde auch an verschiedenen Stellen etwas geschmählert. Die Achsen wurden danach wieder aufgezogen und die Räder mit der Radpresse auf 13,8 mm Innenmaß gebracht.
Die vorderen Zylinder wurden auch an bestimmten Stellen befeilt, damit auch die Vorlaufachse im Normalradius keine Probleme bekommt.
Der Motor wurde auf Masselosigkeit geändert und die Maschine für den Märklin Fahrbetrieb mit einem Uhlenbrock FRU 55 500 ausgerüstet. Der Antrieb dieser Maschine erfolgt über Zähnräder die sich im Inneren des Fahrwerkträgers befinden. Die vier vorderen Achsen werden dadurch angetrieben, die letzte angetriebene Achse hat den direkten Antrieb vom Motor über ein Zahnradgetriebe und hat Haftreifen.
Die hintere freilaufende Achse wurde dem Fahrgestell durch ein gleichgroßes angeschraubtes Fahrgestellteil aus Messing ergänzt. Dieses Teil habe ich an den Verbindungsstellen minimal gekürzt, damit dieses Teil mit der hinteren Achse seitlich etwas ausschwenken kann. Dadurch ist die Kurvengängigkeit weiter verbessert worden. Die Steuerung hat zwischen den beiden hinteren Achsen nur ein Einzelsegment und kann dadurch den Schwenk des angeschraubten Fahrgestellteils problemlos mitmachen. Die Tenderbefestigung zur Lok hat der Vorbesitzer sehr originell gelöst. Er hat an das Nachlaufgestell der BR 45 ein Steuerungsteil einer kleinen Dampflok geschraubt und so gebogen, dass es sich hervoragend als Lok/Tenderkupplung eignet und auch große Anhängelasten aushält.
Diese originelle Idee werde ich nicht verändern.
Die Zugkraft dieser BR 45 ist enorm, sie zieht problemlos zehn 4A-Kesselwagen über Berg und Tal.
Auf den folgenden Bildern hat uns Hans-Gerd nochmals unter die Haube der Lok schauen lassen:
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24. BR 82 Umbau/Unikat Fleischmann/Märklin
Alle Bilder:
Orginal Text von Hans-Gerd:
Hallo zusammen,
Vor einiger Zeit habe ich ein weiteres Model erwerben können, dass täglich seine Runden auf der Märklin-Bahn dreht. Es ist ein Modell der BR 82, dass der Vorbesitzer in einer Zeit gebaut hat, als noch niemand an die BR 82 von PIKO gedacht hat. Die Bauzeit dieser Maschine wäre in die späten sechziger Jahre anzusiedeln. Diese Lok habe ich in 3L= Ausführung erworben. Sie hat ein überarbeitetes Fahrwerk einer 3047 von Märklin (BR 44) und der Aufbau stammt von der alten BR 65, einer Lok von Fleischmann, noch im großen Maßstab von 1:82 gebaut. Das Fahrwerk war noch mit einem alten Bühler Permanentmageneten bestückt, also aus der Zeit vor HAMO Gleichstrom, die 1967 begann. Das hier verwendete Fahrwerk der 3047 von Märklin mit vier Haftreifen und noch nicht gerundeten Spurkränzen wurde von Mitte der 60er bis 1972 hergestellt.
Ein Vergleich mit der BR 65 von Fleischmann. Der Tender ist verkürzt, die Kesselringe geschwärzt, die Windleitbleche fehlen und die Öffnung für die Gehäuseschraube ist geschlossen.
Die veränderte Front wurde mit Messingteilen bestückt, das Fahrwerk bekam eine neue Front mit anderer Pufferbohle.
Beim seitlichen Vergleich erkennt man, dass der gesamte rote Teil unterhalb von Kessel und Führerstand durchbrochen ist.
Der Blick von unten zeigt den angesetzten vorderen Teil des Fahrwerks und es fällt auf, dass die beiden hinteren Fahrwerkbefestigungen der 3047 fehlen.
Nach Abnahme des aufgeschraubten Führerhauses erkennt man die hintere Fahrwerksbefestigung. Sie ist im Steg des Führerstandes angeschraubt und endet seitlich hinter dem Motor, an dieser Stelle ist bei der Märklin BR 44 das Schutzblech für die Motorwicklung angeschraubt.
Dieser geschwungene Winkel hat soviel Freiheit, dass das Fahrwerk mit Knickrahmen sich ungehindert bewegen kann.
Das ursprüngliche 3L= Fahrwerk wurde wieder in den Märklin Zustand zurückversetzt mit Schaltrelais 20824 und einer Feldwicklung. Dieser große E-Kuppler bringt 550g auf die Waage. Durch den starken Motor in Verbindung mit 4 Haftreifen auf 2 von 5 angetriebenen Achsen, den jeder Märklinist von seiner 44er kennt, entwickelt sich hier eine sehr gute Zugkraft. Diese Güterzugtenderlokomotive war beim Vorbild für den Rangier- und Streckendienst vorgesehen.
Ich finde es ist ein gut gelungener Umbau aus einer Zeit von vor über 40 Jahren.
Ich hoffe sie gefällt euch genauso gut wie mir.
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25. BR 06 Umbau – Unikat aus Märklin SK 800 für Märklin
Alle Bilder:
Auszüge des Orginaltextes von Hans-Gerd:
Hallo zusammen,
es war wieder an der Zeit im Sommer 2011 etwas zu basteln. Was lag da näher als eine große Dampflokomotive, die ihren Ursprung bei Märklin hat. Diese große Maschine ist einer der beliebtesten Klassiker aus dem alten Märklin Programm. Anfang der 1970iger Jahre bot Märklin diese Maschine als zu montierenden Bausatz an und gab gleichzeitig im Märklin-Magazin die Anleitung dazu, wie man aus zwei Bausätzen eine BR 06 bauen kann. Vor einiger Zeit hatte ich die Möglichkeit eine solche Maschine zu bekommen. Sie war nicht von einem Kleinserienhersteller, sondern von einem Privatmann gebaut worden, was mir die Sache sehr sympatisch machte. Sie war auch nicht schwarz wie alle anderen Modelle, sondern hatte die Farbgebung der ersten Modellausführung die Märklin von 1939 – 1941/42 herausbrachte. Das machte die Maschine für mich noch interessanter.
Das Grundmodell war der Bausatz von 1972 mit Schlitz an der rechten Seite im Umlauf, aber ohne Handumschalter, mit breiter Antiqua Schrift vorne und Rädern der damals aktuellen Lok 3048 (Br 01) mit Spurkränzen auf allen Rädern.
Sie war für das 2L= System gebaut worden und fuhr aufgrund der Spurkränze auf den hinteren drei Achsen nur auf großen Radien. Da war einiges zu ändern, um sie auch auf 3L-WS und auch auf Normalradius zu fahren.
Vom Erbauer dieser Maschine wurde auch die Baureihenbezeichnung 06001 und das damalige Staatswappen, dass ich für diese Bilder etwas unkenntlich gemacht habe, angebracht, wie es ab 1939/40, vor Auslieferung dieser Baureihe schon Pflicht auf allen Lokomotiven der Deutsche Reichsbahn war.
Der Tender wurde vom Erbauer nicht verlängert, bekam aber die seitlichen Embleme und hinten aufgesetzte Leitern aus Messing und einen Faltenbalg. Der Tenderaufbau wurde unten um einiges verlängert
Aufgrund der Größe des Nachlaufdrehgestells mußte ein Teil des Luftkessels weichen und der seitliche Handgriff am Lokaufstieg wurde verlängert.
Der Blick auf die Unterseite der Lok zeigt die Veränderungen zur Serie. Erster und dritter Radsatz ohne Spurkränze. Der Ansatz zur Verlängerung des Fahrwerks ist zu sehen. Die Vor- und Nachlaufdrehgestelle wurden vom Erbauer, aufgrund der anderen Platzverhältnisse vorne und der zusätzlichen Drehgestellblenden hinten, selbst konstruiert.
Meine Bastelei bestand darin, den Fahrwerkblock soweit zu schmählern, damit das erforderliche Spurkranz-Innenmaß von 13,8 mm zustande kam, der Normalradius befahrbar wurde, auch durch Hinzunahme und Einbau des spukranzlosen dritten Radsatzes. Vorher hatte die Lok dort auch einen Radsatz der 3048 mit Spurkränzen. Der Schleifer konnte an der normalen Position befestigt werden.
Der Erbauer dieser Maschine hat die beiden Gehäusehälften mit einem großen Beschwerungsgewicht aneinander fixiert, daher fiel an dieser Stelle der Einbau des Schaltrelais an der serienmäßigen Stelle für den Märklin-Fahrbetrieb weg.
Die Steuerungsbefestigung dieser Maschine wurde vom Erbauer aus Messingblech angefertigt, ebenso die Aufnahme aus Guss für den vorderen beweglichen Teil der Steuerung. Die Gehäusebefestigungsschraube mit den vielen Muttern ist noch ein Provisorium.
Die Federplatte der Frontbeleuchtung wurde auch vom Erbauer aufgrund der veränderten Platzverhältnisse aus einer kleineren Kunststoffplatte hergestellt.
Der Motor entspricht im wesentlichen der alten Serie, hier wurde der Gleichstrommagnet von Bühler durch eine Feldwicklung ersetzt und ein neueres Motorschild aufgeschraubt. Die Lötfahne vor dem Motor dient als zusätzliche Masseunterstützung für das Schaltrelais.
Für den Einbau des Schaltrelais war in der Maschine durch das eingebaute Beschwehrungsgewicht kein Platz an angestammter Stelle, daher mußte der Schaltautomat liegend, analog einer G 800, in den Tender eingebaut werden.
Durch die anderen Drehgestellverhältnisse des Tenders hat der Erbauer einen neuen Tenderboden aus Weißblech hergestellt, der natürlich keine Befestigung für das Schaltrelais hat wie das Serienteil.
Ich habe mir aus einem alten defekten Steuerungsteil eine Halterrung herstellt, die an der Befestigungsschraube des hinteren Drehgestells und am Relais starr angebracht ist. Dadurch wird das Relais 7 mm über dem Tenderboden starr gehalten und hat keinen Kontakt zur darunterliegenden Befestigungsschraube des ersten Drehgestells.
Diese Maschine bringt aufgrund der Messingteile und des großen Zusatzgewichts satte 1,3 KG auf die Waage und hat eine LüP von 31 cm. Sie fährt jetzt problemlos durch den Normalradius und ist als vollwertige Märklinlokomotive auf der Anlage sehr oft im Einsatz. Aufgrund des alten großen Märklin Motors und Haftreifen auf der letzten Achse hat sie eine hervoragende Zugkraft. Durch die alte Farbgebung ist sie hervorragend dafür geeignet alte Vor- und Nachkriegszüge zu ziehen. Es war die Verwirklichung eines Wunschmodells.
Ich hoffe sie gefällt euch genauso gut.
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26. Freelance Umbauprojekte Trix Express/Märklin
Hier hat jemand die Idee der Einheitslokomotiven der Deutschen Reichsbahn in H0/00 um 2 freelance Trix Express/Märklin-Umbauten bereichert. Richard Paul Wagner wäre stolz gewesen! Grundlage der Umbau-Unikate sind die Trix Express Lokomotive 20054 ( Katalog Nr. 20/54 – 2054, Produktionszeit 1936 – 1953) und die Trix Express Schlepptenderlokomotive 20052 ( Katalog Nr. 20/52 – 2052, Produktionszeit 1939 – 1953).
Bilder Galerie:
Auszüge des Orginaltextes von Hans-Gerd:
Wieder eine kleine Sommerbastelei
Hallo zusammen,
da bin ich ja rechtzeitig zum Beginn dieses schönen Altweibersommers mit meiner Bastelei fertig geworden.
Hier die Vorgeschichte:
Vor einiger Zeit habe ich für billiges Geld (ca. 10 Euro) eine für mich ziemlich interessante Lok bekommen.
(Fast) jeder Märklinist kennt von Trix-Express die 2achsige Tenderlok 2054 – 20/54 mit der Betriebsnummer 20 0 54, die im alten Märklin Programm der T 800 entsprach. Diese Maschine bekam ich in überarbeiteter Form mit einem Fahrwerk der Märklin 3003 (BR 24). Ich fand sie nicht schlecht zu dem obigen Kurs und sie fährt auch noch vorzüglich.
Auf der Rückseite hat der Vorbesitzer eine verstärkte Rückwand mit 3-Licht, Steg und Leitern eingesetzt. Diese ursprünglich 3achsige Lok habe ich an der dafür vorgesehenen Stelle noch um den Vorläufer ergänzt. Aufgrund der kleineren Abmessungen vorne durch den angebrachten Luftkessel, habe ich einen Vorläufer der schwed. Elok 3030 eingebaut, bei dem die Schienenräumer nicht mehr vorhanden waren.Den entsprechenden kleinen Vorlauf-Radsatz habe ich dann auch eingesetzt.
Jetzt zur eigentlichen Sommerbastelei:
Mir fiel ein, dass ich noch eine Trix-Express 20 0 52, eine B-gekuppelte Schlepptenderlok, aus der alten Zeit habe, bei der sich das Innenleben der Lok mit der Zeit auflöst. Ein Fahrgestell der Märklin 3003, BR 24, war auch noch da.Und so kam mir die Idee, diese Schlepptenderlok von Trix auch mit einem Märklin Fahrwerk zu versehen.Nach einigen Überlegungen und Formanpassungen ist eine 1 C Schlepptenderlok daraus entstanden.
Das Lokgehäuse wurde an den Seiten unterhalb des Umlaufes und vorne etwas verlängert. Der in der Serie 2achsige Trix Tender bekam in der Mitte einem dritten Radsatz, dass an dieser Stelle vorhandene Bleigewicht wurde in den Tender versetzt. Er bekam eine alte Märklin Kupplung hinten und die lange Tenderkupplung der 3003 an seiner Vorderseite.
Treppen und Schienenräumer des 24er FW wurden entfernt und dafür eine Märklin-Pufferbohle und ein selbstgebauter Lampenbügel nach Märklin Vorbild eingesetzt. Die Lampenhülsen wurden etwas verkürzt und mit Märklin Birnchen bestückt. Zur besseren Ausleuchtung habe ich die Innenseiten der Lampeneinsätze silbern gelassen.
Zwei kleine Maschinen, die hervoragend vor Güterzügen und Personenzügen laufen und daher eine Menge Fahrspaß bringen. Ich hoffe sie gefallen euch genau so gut wie mir.
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27. TTR (Trix-Twin-Railways) Meteor Triebzug Umbau Märklin Wechselstrom
Bilder-Galerie:
Ausführliche Beschreibung Orginal Text Hans-Gerd:
Hallo zusammen,
Vor 4-5 Jahren habe ich kurz hintereinander Teile eines TTR (Trix-Twin-Railways) Meteor Triebzuges bekommen.
Es war ein 3-teiliger Zug und je ein zusätzliches Mittel- und Endteil, alle mit Fehlteilen und Zinkbruchschäden. Die Serienausführung ist dreiteilig, man kann ihn wie bei Märklin mit weiteren Mittelstücken verlängern.
Ich bin von einigen Kollegen nach dem Umbau gefragt worden, darum möchte ich ihn heute hier mal vorstellen:
Vor ungefähr 30 Jahren sah ich diesen Triebzug in rot zum ersten Mal und war gleich stark von ihm beeindruckt.
Am Motorwagen rechts findet man nach alter Trix- Bauart die beiden Bürstenkappen des Motors, die aus einem Gehäuseauschnitt herausschauen. Da ich diese Öffnung nicht benötigte, habe ich einfach die zweite Endhaube auf den Motorwagen gesetzt.
An beiden Motorwagendrehgestellen habe ich Schleifer angebracht, vorne für den Fahrbetrieb, hinten für die Innenbeleuchtung. Das hat den Vorteil der funktionierenden Beleuchtung in einem Bahnhof oder vor einem Signal.
Das erste und letzte Drehgestell sind Originaldrehgestelle, die anderen wurden gegen die der Märklin 3034/37 E 41 ausgetauscht und mit Distanzstücken eingebaut. Die Zwischenverbindungen der Wagen wurden beibehalten, die Stifte dienen der Steckverbindung, die Klammern der Beleuchtung. Der Zug hat dadurch auch eine wechselnde Spitzenbeleuchtung rot/weiß, je nach Fahrtrichtung, durch das Relais gesteuert.
Den Motorblock habe ich beim Trixspezialisten Franz Nowack erworben, er hatte ihn gerade aus einem Meteor ausgebaut, den er wieder für den Trix-Fahrbetrieb zurückbaute. Es ist ein Motorblock einer Märklin 3021 V 200 auf TTR-Fahrgestell angepasst. Die Räder stammen von einer Märklin 3104 BR 89°.
Der Triebzug wird von einem Märklin-Relais 21175 mit Unterbrecherkontakt von 1957 geschaltet. Die Innenbeleuchtung des ganzen Triebzuges besteht aus den oben zu sehenden Häuserbeleuchtungen mit Metallfuß, der für die Masse sorgt und an den Mittelstegen der Wagenteile einfach aufgeklippst werden kann. Ursprünglich war keine Innenbeleuchtung im Zug vorhanden.
Als Motorschild wurde ein Kunststoffschild verwendet.
Am Faltenbalg gibt es vier elektrische Verbindungsmöglichkeiten, einen für die Masse, einen weiteren für die Innenbeleuchtung und die beiden letzten für die fahrtrichtungabhängige Spitzenbeleuchtung.
Für den Betrieb des Zuges auf der Anlage benötigt er schon alleine die Kraft eines 30 VA Trafos. Der Zug ist vollständig aus Metall und hat eine Länge von 82 cm und ein Gesamtgewicht von 1,510 kg, wobei der Motorwagen alleine schon 710 g aus die Waage bringt. Durch den starken Motor ist er ein richtiges Kraftpaket und hat eine leichtgängige Fahrweise.
Dieser Triebzug fuhr schon bei Mist 47 auf der historischen Anlage, in Gaggenau in vergangenen Februar im Unimog-Museum und am kommenden Sonntag in Pulheim wird er auch wieder mit dabei sein.
Ich hoffe die Vorstellung dieses außergewöhnlichen Triebzuges hat gefallen.
Gruß
Hans-Gerd
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28. BR 82 Unikat N0. 2 aus Fleischmann BR 65/Märklin Fahrwerk 3084
Galerie:
Auszüge des Orginaltextes von Hans-Gerd:
Hallo zusammen,
In der letzten Zeit hat sich wieder eine BR 82 eingefunden. Im Gegensatz zur weiter oben beschriebenen Lok hat sie kein Fahrgestell der Märklin BR 44 sondern eines der Märklin BR 50 Kab.
Der Aufbau der Fleischmann BR 65 wurde auch hier verwand. Aber sie ist gegenüber der vorherigen BR 82 filigraner gebaut und auch vorbildgerecht an einigen Stellen des Fleischmann Gehäuses, alter Maßstab 1:82, weiter verkürzt worden. Die Telexkupplung wird durch einen halbrunden dünnen Stahldraht gehalten und funktioniert einwandfrei.
Die Maschine hat ein sehr gutes Fahrverhalten, wie man es von der Märklin BR 50 Kab kennt. Wenn man aber das Gehäuse der alten Fleischmann BR 65 mit diesem stark überarbeiteten Gehäuse der BR 82 vergleicht, sieht man die vielen Messinganbauteile und Detailänderungen am Lokgehäuse. Es wurde auch ein anderer Führerstand aus Messing eingebaut. Ich vermute, dass aufgrund dieser vielen Detailänderungen diese Maschine aus der Wekstatt eines Kleinserienherstellers stammt. Die Lok ist, wie viele Kleinserienmodelle, unbeleuchtet.
Und sie macht eine Menge Fahrspaß! Ich hoffe sie gefällt.
Gruß
Hans-Gerd
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29. BR 82 Unikate Vergleich als Ergänzung zu No. 24 und No.28
Bilder – Galerie:
Auszüge des Orginaltextes von Hans-Gerd:
Hier einige Bilder zum Vergleich der beiden BR 82, die ich in den obigen Beiträgen Nr. 24 und 28 vorgestellt habe:
Beim Nebeneinander von 82004 vorne und 82038 hinten erkennt man schon den Längenunterschiedvon 16,5 zu 17,5 cm, vorne das flache Führerhausdach. Das Führerhaus ist insgesamt kürzer, am Langkessel vor dem Führerhaus fehlt eine Kesselwaschluke, vor dem Kamin ist der Kessel kürzer.
Das Führerhaus hat schlankere Fenster und ein zurückversetzte Türe. Die erhabenen Aufschriften sind durch Schiebebilder ersetzt worden. Auf dem Tenderteil oben aufgesetzte Griffe und darunter eine frei angesetzte Tenderleiter. Rechts neben der Führerhaustreppe erkennt man die Längendifferenz des Führerstandes am Plastikteil der Treppe. Das untere Plastikteil ist besser in den Öffnungen ausgearbeitet, das Originalteil von Fleischmann ist nicht durchbrochen.
Die zusätzlichen Kesselarmaturen der BR 82004 aus Messing sind hier gut zu erkennen und der höhere Schornstein mit der Kesselverkürzung davor. Der Langkessel liegt insgesamt im Millimeterbereich etwas tiefer zwischen den Wasserkästen. Die rechte Lokseite hat eine tiefliegende Führerstandtür. Von vorne erkennt man das 82004 wesentlich filigraner gearbeitet ist, auffällig ist die geänderte Beleuchtung und die zusätzlichen Anbauteile der Pufferbohle. Beide Modelle haben ein geändertes vorderes Fahrgestellteil aus Messing. An der rechten vorderen Seite wurden auch zusätzliche Messingteile angebaut, wie z.B. das lange Kolbenschutzrohr und die Schienenräumer.
Beim Betrachten dieser beiden Unikate fallen immer wieder Unterschiede auf, wobei ich vermute das BR 82004 aus einer Fachwerkstatt stammt.
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30. Hamo V 80 für Märklin Wechselstrom
Bilder – Galerie:
Auszüge des Orginaltextes von Hans-Gerd:
Bei dem original HAMO – Karton der V 80 fehlt nur der Klarsichtplastikdeckel. Die Lok hat damals als Fertigmodell 42 DM gekostet. Dazu gab es noch die Betriebsanleitung die für beide Maschinen gleich war. Die Betriebsanleitung in Postkartengröße als Faltblatt enthielt die Anleitung in deutsch, englisch, französich und italienisch.
Ein Blick unter die V 80 zeigt die selbstgebauten Schleifer für das Märklin-Gleis mit durchgehendem Mittelleiter. Sie wurden aus den Federteilen ausgedienter Märklinschleifer gelötet. Märklin Skischleifer waren aufgrund der sehr knappen Platzverhältnisse hier nicht montierbar. Ein Blick in die “märklinisierte” V 80, hier die Minus/Masseseite des Motors mit Lötstützpunkt aller Minuskabel. Von hier geht die Zuleitung zum Relais und vom Relais dann zum massefreien Motor. Die gegenüberliegende Seite zeigt die Plusseite des Motors mit einer gegen Masse isolierten Schraube für den Lötstützpunkt aller Pluskabel. Zuleitung von hier zum Relais und dann zum Motor. Das in Isolierband eingepackte Relais wurde mit Doppelklebeband auf das Drehgestell fixiert.
Gruß
Hans-Gerd
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In Zukunft das Neuste immer zuerst!
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All diese Modelle sind wirklich sehenswert und für viele, auch nicht so begabte, Umbauer Anreiz und Vorbild zugleich!
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